Öffnungszeiten Ortsbüro

Warnstedter Hauptstraße 156
Tel.: 03947/2379

Dienstag       16.00-17.00 Uhr

Donnerstag   09.00-12.00 Uhr

Eine Windmühle. Auf einer kahlen Hügelkuppe. Nicht in Spanien. Und auch nicht in Holland. Sondern in dem kleinen Örtchen Warnstedt. Im Bodetal. Im Sagenharz. Don Quichote werden Sie hier sicher nicht begegnen, dafür aber vielleicht einem Hochzeitspaar.

Die tuchbespannten Flügel der aus Bruchsteinmauerwerk bestehenden Turmholländermühle drehten sich bis 1938 unermüdlich, bevor die unaufhaltsame Technisierung die Mühle arbeitslos machte. Nachdem das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes 1992 unter der Regie des Warnstedter Mühlenvereins rekonstruiert wurde, wird das äußerlich sehr gut erhaltene und technisch voll funktionsfähige Denkmal heute unter anderem für Familienfeiern und Eheschließungen genutzt.

 

Archäologische Fundgrube

Der Ort Warnstedt selbst ist ein über 1.000 Jahre altes Dorf, das vom Turm der Kirche St. Georg überragt wird. Das Gelände am südlichen Rand des Warnstedter Eckbergs stößt bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf großes Interesse bei Archäologen. Immer wieder werden hier spektakuläre Entdeckungen gemacht, die den Ort als bedeutendes Altsiedelzentrum im Vorharz zeigen, wie auch folgender Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung belegt.

Seit dem 21. Dezember 2003 ist die ehemalige Gemeinde Warnstedt ein Ortsteil von Thale. Gemeinsam mit den Ortsteilen Allrode, Almsfeld, Altenbrak, Friedrichsbrunn, Neinstedt, Stecklenberg, Treseburg, Weddersleben, Wendefurth und Westerhausen gehört die Ortschaft inzwischen zur Urlaubsregion Bodetal, die aufgrund zahlreicher Sagen und Mythen den Beinamen Sagenharz trägt.